" Ach könnt' ich nur..."



Zart berührt vom Licht des Mondes glänzt,
 deine Haut im goldnen Schein.
Ach könnt ich nur, man darf ja träumen,
der Lichtstrahl auf deiner Haut dort sein.

Zart umspielt der Wind dein Haar, 
flüstert sanft mit deiner Lockenpracht.
Ach könnt ich nur, man darf ja träumen,
 ein Windshauch sein in dieser Nacht.
Was mir bleibt das ist der Traum, 
sitz hier am Fenster ganz allein.
Ach könnt ich nur, man darf ja träumen, 
der Inhalt deiner Träume sein.

 


Komm....

 

 Es ist wieder Nacht und die Stille legt sich um mich,

hüllt mich ein mit ihrer dunklen Zärtlichkeit,

und flüstert mir leise ins Ohr, was der Tag mir verschwiegen hatte.

 

Und während mir der Schatten des Mondes ein Bild in die

Dunkelheit zeichnet, geht meine Seele auf die Reise, um zu finden,

was die Nacht ihr flüsternd verspricht.

 

Komm, reich mir deine Hand und ich nehme dich mit,

führe dich durch die Nacht, die dir jetzt noch so dunkel erscheint.

Lass uns auf den Straßen des Vergessen gehen, und den Schmerz

am Wegesrand zurück lassen, dort, wo die Zeit vorbeikommen,

und ihn ins Nichts auflösen wird.

 

Und es wird wieder Tag werden, dann, wenn die Nacht sich

den ersten Sonnenstrahlen beugt, dann, wenn ein Lächeln dich erreicht,

dann, wenn deine Seele im Einklang ist, mit dem, was dein Herz dir flüsternd erzählt. 

 Flieg, kleiner Schmetterling


Flieg kleiner Schmetterling, flieg zu ihm hin.
Sag ihm bitte wie einsam ich doch bin.
Du bringst den Frühling,
lässt dich auf gelben Osterglocken nieder,
so schön in deinen Farben,
bringst du nur den Frühling, oder auch ihn mir wieder?
 

Er ging mit dir, lang ist's schon her.
In meinem Bauch tanzen längst schon keine Schmetterlinge mehr.
Mit ihm ging die Wärme,
der Zauber unserer zärtlichen Liebe, erfüllt mit schönster Harmonie,
sowie dein Tanz im Sommersonnenschein,
vergessen werde ich wohl nie.

 

Nun bist du wieder da, bringst Erinnerung in mein Herz,
flieg Schmetterling, erzähle ihm von meinem Schmerz.
Der Duft, den der Frühling auf's Neue mit dir bringt,
ich sauge ihn ganz tief in meine Seele hinein.
Zum Abschied noch ein kurzer Flügelschlag von dir,
und dann wirst auch du so weit entfernt von meinem Herzen sein.

 

Nimm eine Träne von mir mit auf deine Reise,
ruf ich dir noch hinterher; ganz leise.
Und auf deinen Flügeln nimm mit ein Kuss von mir,
der ihn an mich erinnern soll an kühlen Wintertagen.
Flieg, flieg zu ihm hin, wunderschöner Schmetterling,
und bis du wiederkommst zu mir, werde ich zu Hoffen wagen.

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